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„Sie hat 3 Trainer, 4 Geschirre und 2.300 Franken verbraucht — bis ich ihr endlich gesagt habe, was ihr seit 14 Jahren niemand erklärt hat."

Mo. 11. Mai 2026 | 08:30 Uhr — 14.267 👁

Von Thomas,
Hundetrainer seit 14 Jahren

Drei Wochen nach unserem ersten Termin hat mir eine Klientin dieses Foto geschickt. Sie geht mit ihrem 32-Kilo-Schäferhund-Mix Caspar durch den Park. Eine Hand in der Hosentasche. Beide entspannt. Hier ist was zwischen diesem Foto und dem Tag liegt, an dem sie weinend in meinem Trainingsraum sass.

Mein Name ist Thomas Berger. Ich arbeite seit 14 Jahren als Hundetrainer. Mantrailing, Begleithund-Ausbildung, Verhaltensanalyse, Gruppenarbeit — das volle Programm. Ich habe in meinem Beruf schätzungsweise dreitausend Hunde gesehen.

 

Was ich hier schreibe wird viele meiner Kollegen nicht freuen. Aber ich schreibe es trotzdem.

 

Weil ich es satt habe immer dieselben Frauen in meiner Praxis sitzen zu sehen, die sich für etwas entschuldigen, das nicht ihr Fehler ist.

 

Letzte Woche stand eine Klientin nach unserem Termin auf meinem Parkplatz. 62 Jahre alt, Witwe, Schäferhund-Mix von 32 Kilo. Sie wiegt 58.

 

Sie hat mir ihre Hand gezeigt. Drei Wochen vorher war sie auf dem Gehweg gestürzt. Der Hund hatte angesetzt, irgendwas in einer Hecke. Sie ist mit der Hand zuerst gefallen.

 

Speiche gebrochen. Sechs Wochen Gips.

 

Was sie mir nicht gesagt hat: Ihre Tochter hatte vorgeschlagen, den Hund abzugeben.

 

Ich bin in meinem Auto gesessen nachdem sie weggefahren war und habe geweint. Nicht weil ihre Geschichte besonders schlimm war — ich höre Geschichten wie ihre wöchentlich. Sondern weil ich wusste: ich war 14 Jahre lang genau der Trainer, der ihr dasselbe gesagt hätte, was alle anderen ihr gesagt haben.

 

Und das war falsch.

„Ich sehe diese Frauen jede Woche."

Frauen über 50. Frauen über 60. Witwen mit Hunden, die ihre verstorbenen Männer ausgesucht haben. Mütter mit Familienhunden, die als Welpen klein waren und mit 14 Monaten 32 Kilo wiegen. Berufstätige Frauen mit Schäferhund-Mixen aus dem Tierschutz, die niemand sonst nehmen wollte.
 

Sie kommen zu mir mit einem Satz, den ich mittlerweile auswendig kenne:
 

„Herr Berger, ich habe schon alles probiert."
 

Hundeschule. 80 bis 100 Franken pro Stunde. Im Kurs läuft der Hund wie ein Musterschüler. Auf dem Heimweg zieht er sie wieder durch die Strasse.
 

Leckerli-Training. Solange Wurst in der Hand ist, ein Engel. Eine Sekunde ohne — volle Kraft voraus.
 

Stehenbleiben-Methode. 100 Meter in 30 Minuten. Jeden Morgen. Drei Monate lang. Null Fortschritt.
 

Richtungswechsel, Konsequenz-Training, YouTube-Tipps, Facebook-Gruppen, zwei oder drei verschiedene Trainer. Drei, vier verschiedene Anti-Zieh-Geschirre.
 

Manche haben über die Jahre 2.000, 3.000, 5.000 Franken in Hundetraining investiert.
 

Jeder Trainer sagt etwas anderes. Keiner kann erklären, WARUM es nicht funktioniert.
 

Sie sitzen dann bei mir im Trainingsraum und entschuldigen sich. Bei mir. Bei ihrem Hund. Bei sich selbst.
 

Sie sagen Sätze wie: „Ich bin einfach zu schwach für ihn." Oder: „Vielleicht passt der Hund nicht zu mir." Oder: „Meine Tochter hat schon gefragt, ob ich ihn abgeben soll."
 

Und ich habe ihnen 14 Jahre lang das gesagt, was ich für die ehrliche Trainer-Wahrheit gehalten habe:

„Manche Halterinnen müssen einsehen, dass ein Hund nicht zu ihnen passt."
 

Bis ich begriffen habe, dass das die grösste Lüge meiner Branche ist.

„Sie hiess Heidi. Sie war 61."

Heidi kam 2019 zu mir. Witwe, Schäferhund-Mix von ihrem verstorbenen Mann, 38 Kilo. Sie wog 56.

 

Sie hatte schon zwei Trainer hinter sich und drei Anti-Zieh-Geschirre durch, als sie zu mir kam.

 

Wir haben fünf Trainingstermine zusammen gemacht. Konsequenzübungen. Bei-Fuss-Laufen. Stehenbleiben bei Zerren. Richtungswechsel. Das ganze Standard-Programm, das jeder Trainer in den ersten zwei Wochen macht.

 

Ihr Hund hat es im Trainingsraum perfekt gemacht. Auf der Strasse hat er sie trotzdem gezogen.

 

Beim sechsten Termin hat Heidi geweint im Trainingsraum. Sie hat gesagt, sie packe das nicht mehr. Sie habe Angst draussen zu stürzen.

 

Ich habe ihr das gesagt, was ich damals für die ehrliche Wahrheit gehalten habe:

 

„Frau Heidi, manche Halter müssen einsehen, dass ein Hund nicht zu ihnen passt. Es ist keine Schande, den Hund abzugeben, wenn die körperliche Belastung zu gross ist."

Sie hat den Hund zwei Wochen später abgegeben. An ein Tierheim.

 

Ich habe es nicht von ihr erfahren — eine andere Klientin hat es mir erzählt.

 

Ich habe nie wieder von Heidi gehört.

Im Sommer drauf war ich auf einer Fortbildung in Wien. Ein Verhaltensbiologe hat einen Vortrag gehalten über etwas, das ich vorher nur als Fachbegriff kannte:

Den Oppositionsreflex.

Es ist seit über hundert Jahren in der Verhaltensbiologie dokumentiert. Hunde haben einen angeborenen Reflex. Wenn du am Rücken eines Hundes ziehst, drückt der Hund biologisch dagegen.
 

Das ist nicht Erziehung. Das ist nicht Verhalten. Das ist Reflex.

Wie das Zucken deines Knies, wenn der Arzt mit dem Hämmerchen drauf klopft. Du kannst es nicht antrainieren. Du kannst es nicht abtrainieren. Es passiert egal was der Hund will.
 

Schlittenhunde nutzen genau diesen Reflex. Schlittenhund-Geschirre haben die Befestigung am Rücken — der Hund stemmt sich nach vorne, je mehr Zug auf der Leine, desto mehr stemmt er. Die ganze Schlittenhund-Industrie basiert auf diesem Mechanismus.

Maximale Zugkraft.

 

Während der Vortrag lief, habe ich mein Notizbuch aufgeklappt und versucht mitzuschreiben. Ich habe nach zehn Minuten aufgehört zu schreiben, weil mir klar wurde, was das bedeutet.

„99 Prozent aller Geschirre die wir verkaufen, sind Schlittenhund-Geschirre."

99 Prozent aller normalen Hundegeschirre, die im Handel verkauft werden, haben die Befestigung am Rücken. Auch viele, die als „Anti-Zieh-Geschirr" beworben werden.

Wir Trainer empfehlen sie täglich.

 

Wir empfehlen Schlittenhund-Konstruktionen an Halterinnen, die einen Hund haben, der nicht ziehen soll.

 

Und wir wundern uns, warum unsere Trainingsmethoden gegen den Zug-Reflex nicht funktionieren.

 

Sie funktionieren nicht, weil sie nicht funktionieren können. Du kannst einen Knie-Reflex nicht wegtrainieren. Genauso wenig kannst du einen Hund antrainieren, gegen seinen Oppositionsreflex an einem Rücken-Clip nicht zu drücken.

 

Ich bin nach dem Vortrag im Auto gesessen und habe die letzten zwölf Jahre meiner Trainings-Praxis nachgerechnet.

Ich kam auf eine Zahl von ungefähr 600 Klientinnen, die ich wegen Leinen-Zugproblemen betreut hatte.

 

Allen hatte ich gesagt, sie müssten konsequenter sein.

Bei keiner hatte ich darüber nachgedacht, ob nicht das Werkzeug an ihrem Hund das Problem ist.

 

Ich habe Heidi versucht zu finden. Ihr Hund war damals schon weitervermittelt — bei einem jüngeren Halter, der ihn kraftmässig führen konnte. Ich habe Heidi am Telefon erreicht. Ich habe ihr gesagt, was ich gelernt hatte.

 

Sie hat zugehört. Am Ende hat sie gesagt: „Das hätte ich vor zwei Jahren brauchen können."

 

Wir haben aufgelegt. Ich denke fast jeden Tag an sie.

„Was ich seit drei Jahren empfehle."

Nach der Fortbildung 2019 habe ich meine ganze Praxis umgestellt. Ich habe alle Klientinnen mit Anti-Zug-Problem auf Front-Clip-Geschirre umgesetzt. Front-Clip heisst: die Leinen-Befestigung sitzt vorne an der Brust, nicht hinten am Rücken.

 

Wenn der Hund anzieht, dreht die Mechanik ihn sanft zur Seite — zurück zur Person, die ihn führt. Der Oppositionsreflex wird gar nicht erst ausgelöst. Der Hund kann sich biologisch nicht mehr nach vorne stemmen.

 

Das ist keine Trainingsmethode. Das ist Physik.

 

Eine 56-Kilo-Frau kann mit dem richtigen Geschirr einen 38-Kilo-Hund führen ohne Kraft, weil sie keine Kraft mehr braucht.

 

Aber dann habe ich die zweite Erkenntnis gemacht: die meisten Front-Clip-Geschirre auf dem Markt funktionieren auch nicht.

 

Ich habe vier verschiedene durchgetestet bei meinen eigenen Hunden, bei Klientenhunden, in verschiedenen Grössen und Rassen.

Die meisten lösen das Konstruktions-Problem nur zur Hälfte:

Sie verrutschen unter Zug. Wenn der Hund anzieht, dreht sich das Geschirr seitlich am Brustkorb. Der Karabinerring wandert auf das Schultergelenk. Die Mechanik funktioniert nicht mehr richtig — und langfristig belastet der Gurt die Schulter. Tierärzte sehen das auf Röntgenbildern als Bandscheiben-Stauchung im Halsbereich.

 

Die Verstellbarkeit reicht meist nicht aus. Standard-Geschirre haben zwei Verstellpunkte — vorne und hinten. Hunde sind aber keine Standardgrössen. Ein Schäferhund hat einen breiteren Brustkorb als ein Labrador im selben Gewichtsbereich. Wenn das Geschirr nicht passt, hilft auch die richtige Mechanik nichts.

Die Polsterung. Bei billigen Geschirren ist die Polsterung nach zwei Wochen platt.

„Das einzige Geschirr, das ich heute empfehle."

Vor drei Jahren bin ich auf das RahDawg Anti-Zieh-Geschirr gestossen.

 

Es wurde von einer Tierärztin entwickelt — Dr. Julia Hoffmann. Sie hat es nicht erfunden, weil sie ein Produkt verkaufen wollte. Sie hat es entwickelt, weil ihr in der Praxis dieselben Halterinnen mit denselben Problemen gegenüber sassen, die ich auch sehe.

 

Ich verdiene daran nichts. Ich bekomme keine Provision. Ich empfehle es, weil es das einzige Geschirr ist, das in meiner Praxis über drei Jahre konsistent funktioniert hat.

Vier Dinge machen es technisch anders:

 

Erstens, vier Verstellpunkte statt zwei. Du kannst es an die individuelle Brustanatomie deines Hundes anpassen. Schäferhund-Brustkorb, Labrador-Brustkorb, Boxer-Brustkorb — alle haben eigene Proportionen.

 

Zweitens, die Position des vorderen Rings. Ich habe nachgemessen — der Ring sitzt etwa zwei Zentimeter höher als bei vergleichbaren Geschirren. Das klingt nach wenig, aber es ist der Unterschied zwischen „Gurt auf Brustbein" und „Gurt auf Schultergelenk". Wenn der Hund zieht, bleibt der Gurt mittig auf der Brust und drückt nicht auf das Gelenk.

 

Drittens, die Materialqualität. Ich habe Klientinnen, die das Geschirr seit zweieinhalb Jahren täglich nutzen — die Polsterung ist immer noch in Form.

 

Viertens, die doppelte Sicherung. Wenn ein Hund einen Schreck bekommt und versucht, aus dem Geschirr zu springen, hält die Sekundärsicherung.

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„Was es NICHT kann."

Ich will ehrlich sein, weil ich genug Hunde-Werbung gesehen habe, die Wundermittel verspricht.

 

Dieses Geschirr ist kein Wundermittel.

 

Es macht aus einem unerzogenen Hund keinen Musterschüler. Wenn dein Hund nicht mit dir kommunizieren kann — keine Sitz-Befehle kennt, keine Bei-Fuss-Übung versteht, kein Aufmerksamkeits-Training hatte — wird ein neues Geschirr das nicht beheben.

 

Was es macht: Es löst das mechanische Problem des Oppositionsreflex.

 

Wenn dein Hund grundsätzlich nie gezogen hat und es jetzt plötzlich tut — dann ist das Geschirr nicht die richtige Antwort. Das ist ein Verhaltensthema und gehört in eine Trainings-Diagnostik.

 

Wenn dein Hund seit Jahren zieht und du seit Jahren alles probiert hast — Konsequenztraining, verschiedene Geschirre, mehrere Trainer — dann ist das Geschirr wahrscheinlich genau die mechanische Lücke gewesen, die niemand dir erklärt hat.

„Zu wem das passt."

Wenn du eine Frau über 50 bist und einen Hund hast, der grösser geworden ist als gedacht — das passt zu dir.

 

Wenn du Witwe bist und einen Hund hast, den dein Mann ausgesucht hat, und du das Gefühl hast, du verlierst ihn — das passt zu dir.

 

Wenn du Mutter bist und deinen Kindern einen Welpen geholt hast, der mittlerweile 30 Kilo wiegt und auf dem Spielplatz nicht mehr zu halten ist — das passt zu dir.

 

Wenn du eine Halterin bist, die drei Trainer durch hat und denkt, sie sei einfach zu schwach — bitte lies das hier nochmal: du bist nicht zu schwach. Das Werkzeug an deinem Hund ist falsch konstruiert.

„Wenn du das hier liest und in der Situation bist..."

...dann tu dir und deinem Hund einen Gefallen.

 

Jeder Spaziergang, den du wartest, ist einer, den du kämpfst. Und einer weniger, den du geniessen könntest.

 

Heidi hat zwei Jahre verloren, bevor jemand ihr erklärt hat, was sie wissen musste. Sie hat ihren Hund verloren, bevor ich es ihr erklären konnte.

 

Verliere nicht denselben Weg.

 

→ Hier geht's zum RahDawg Anti-Zieh-Geschirr

30 Tage Geld-zurück-Garantie. Wenn es bei deinem Hund nicht funktioniert, schickst du es zurück. Du gehst kein Risiko ein.

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Sandra Hoffmann

Meine Labradorhündin (4) hat mich letzten Winter auf Glatteis komplett umgerissen. Seitdem hab ich Angst vor jedem Spaziergang. Hat das hier jemand mit einem richtig starken Zieher getestet?

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Melanie Fischer

Ja! Mein Schäferhund-Mix wiegt 38kg und hat gezogen wie ein Irrer. Erstes Mal mit dem RahDawg Geschirr angelegt und er ist NEBEN mir gelaufen. Ich hab geheult. Kein Witz.

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Birgit Schreiber

Ich bin ehrlich skeptisch. Wir hatten schon 3 verschiedene „Anti-Zieh"-Dinger und keins hat funktioniert. Warum sollte das hier anders sein?

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Thomas Brandt

Wie lange dauert die Lieferung? Mein Rücken hält das keine Woche mehr aus mit unserem Labradoodle 😩

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Heike Baumann

Bei mir waren es 3 Tage. Und wenn's nicht passt kannst du's zurückschicken.

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Jürgen Meier

Meine Frau konnte unseren Golden nicht mehr alleine ausführen. Schulterschmerzen seit Monaten. Hab ihr das Geschirr bestellt ohne viel zu erwarten. Gestern hat sie mich angerufen — zum ersten Mal ist sie wieder die große Runde durch den Wald gegangen. Alleine. Ohne Schmerzen. Bestes Geld, das ich je ausgegeben hab.

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Stefanie Wolf

Hab's meiner Schwiegermutter bestellt. Sie ist 68 und wollte ihren Hund schon fast abgeben weil sie ihn nicht mehr halten konnte. Vorgestern hat sie mir ein Foto geschickt — beide im Park, entspannt. Sie hat geschrieben: „Ich darf meinen Hund behalten." Da hab ich geweint.

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Marko Mensel

Das mit dem Schlittenhund-Vergleich hat mir die Augen geöffnet. Hätte mir das mal jemand vor 3 Jahren erklärt 😅

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